KiAP-AG NIEDERSACHSEN Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien
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Rente für Adoptivmütter - Veranstaltung im Kreishaus Osnabrück

"Das Thema „Rente für Adoptivmütter“ stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Kreishaus Osnabrück....

Nachdem es den zweiten Rentenpunkt für die vor 1992 geborenen Kinder in der Mütterrente gab, hofften viele Adoptiveltern, dass sie ebenfalls Rente für die Erziehung ihrer Kinder erhalten. Tatsächlich sind sie aber nach der jetzigen Gesetzeslage davon ausgeschlossen..." Quelle: Pressestelle Landkreis Osnabrück

Kind bei Pflegeeltern "Man kann das mit einer Amputation vergleichen"

"Ihre Kinder sagen zu anderen Mama und Papa: Zehntausende Eltern sind wegen Sucht oder psychischer Probleme von ihren Kindern getrennt. Eine Mutter erzählt, wie sie damit lebt.".....

FAS bei Inlandsadoptionen – ein unterschätztes Problem

Wenn im Zusammenhang mit Adoption von FAS (Fetales Alkohol Syndrom) die Rede ist, ist die Überzeugung weit verbreitet, dass nur Kinder, die aus Osteuropa bzw. aus der ehemaligen GUS stammen, davon betroffen sind. Das ist allerdings ein Irrtum! Man muss davon ausgehen, dass auch einige der in Deutschland geborenen und zur Adoption freigegebenen Kinder unter FAS leiden. Es wird allerdings oft nicht erkannt, da die Diagnose vor allem dann schwierig ist, wenn keine körperlichen Merkmale sichtbar sind. Das liegt unter anderem daran, dass häufig keine verlässlichen Angaben zum Alkoholkonsum der abgebenden Mutter während der Schwangerschaft verfügbar sind.

 

Schwere Fälle von Alkoholkrankheit werden den vermittelnden Jugendämtern vermutlich bekannt sein und hoffentlich auch den potentiellen Eltern mitgeteilt. Das „übliche“ und gesellschaftlich anerkannte Konsumieren von alkoholischen Getränken ist aber natürlich nicht zu erkennen und wird vor allem bei den Schwangeren eine Rolle spielen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen wollen bzw. müssen. Denn es wäre doch auffällig, wenn eine Frau, die immer mal etwas getrunken hat, auf einmal Alkoholabstinenz zeigen würde. Es ist nicht verwunderlich und nur allzu menschlich, wenn abgebende Mütter diesbezüglich gegenüber dem Jugendamt die Wirklichkeit schönreden und z.B. gelegentlich ein Bier“ oder „fast gar nichts“ antworten, wenn sie zu ihrem Alkoholkonsum befragt werden. Annehmende Eltern glauben diesen Aussagen natürlich gern und sind daher oft völlig überrascht, wenn ihr Adoptivkind, welches körperlich gesund, normal intelligent und optisch unauffällig ist, Verhaltensweisen zeigt, die für FAS-Kinder typisch sind. Da dieses Verhalten ohne das Wissen über FAS nicht einzuordnen ist, sind betroffene Familien damit überfordert und es kann lange dauern, bis sie erkennen, was mit ihrem Kind „nicht stimmt“. Das Problem wird dadurch verschärft, dass Adoptivkinder häufig unter frühen Traumatisierungen leiden und die damit verbundenen Probleme das FAS-Verhalten verstärken können bzw. diesem sehr ähnlich sind. Man kann es also leider nicht als selbstverständlich ansehen, dass sich ein Adoptivkind in einer liebevollen Familie „normal“ entwickelt. Das sollte allen Bewerbern und Adoptiveltern bewusst sein!

Daniela

die Verfasserin ist der BAG KiAP bekannt


www.adoption-unser-weg.de

Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilien-verbände formuliert POSITIONSPAPIER 2017  - mit Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger

 

Betreuung von Pflegefamilien
unterscheidet sich bundesweit

Braunschweiger Zeitung 

"Betreutes Flügge werden

 Aus dem Jugendheim in
 die Welt""

 

"Pflegekinder/Adoption in Theorie und Praxis"