KiAP-AG NIEDERSACHSEN Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien
KiAP-AG NIEDERSACHSEN Landesarbeitsgemeinschaftfür Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien

Informationen über unsere politischen Aktivitäten zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft für Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien BAG KiAP finden Sie hier

Wir wollen dazu beitragen, dass möglichst viele Kinder, die zeitweise oder auf Dauer nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, konstante Bezugspersonen und optimale Betreuung erhalten, bis ihre Lebensperspektive ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend geklärt und diese kontinuierlich gewährleistet wird. 

Zur Reform des SGB VIII

Bei der Anhörung zum KJSG am 19. Juni im Familien-Ausschuss hat das Thema Pflegekinder bei den geladenen Sachverständigen breiten Raum eingenommen. Es wurde sehr deutlich, dass viele Sachverständige erhebliche Bedenken gegen die Ausführungen zum Pflegekinderbereich haben. Mehrfach wurde – wie wir das in unserer Stellungnahme auch getan haben – dafür plädiert, nach den Wahlen einen neuen Anlauf zu nehmen, um das Thema mit der erforderlichen Genauigkeit, sachlichen Fundiertheit und ohne Zeitdruck zu diskutieren. Wiesner und andere plädierten für Genauigkeit vor Schnelligkeit. Es zeigte sich, dass das Thema in Berlin angekommen ist und dass auch unsere Stellungnahme sehr wahrgenommen wurde

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„Wider Erwarten hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 7. Juli 2017 die Abstimmung über das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) von der Tagesordnung genommen. Ob es in der letzten Bundesratssitzung in dieser Legislaturperiode (22. September 2017) noch verabschiedet wird, erscheint derzeit unklar. Nähere Hintergründe und aktuelle Informationen finden Sie auf unserer SGB VIII-Reform-Website www.kijup-sgbviii-reform.de.“ Quelle: https://www.dijuf.de/homepage.html

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„Keine Abstimmung über Gesetz zur Kinder- und Jugendhilfe

Der Bundesrat hat am 7. Juli 2017 die eigentlich geplante Beratung zum Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz von seiner Tagesordnung abgesetzt. Es kam daher nicht zu einer Abstimmung über das zustimmungsbedürftige Gesetz, das der Bundestag am 29. Juni 2017 verabschiedet und dem Bundesrat kurzfristig zugeleitet hatte. Die Länder werden sich voraussichtlich am 22. September 2017 damit befassen.“ 

Quelle: http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/17/959/115.html#top-115

Schlusserklärung der IAGJ

Die 20. Tagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Jugendfragen (IAGJ) fand vom 01. bis 04. November 2016 in Basel, Schweiz, statt. Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe aus den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutierten das Tagungsthema Pflegekinderhilfe – System und Entwicklungen im internationalen Vergleich. Die Ergebnisse der Tagung sowie die Empfehlungen der IAGJ werden im Folgenden dokumentiert.

Der Runde Tisch formuliert Positionspapier für 2017   Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger

In Deutschland leben fast 84.000 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien.
Nachweislich ist die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in
Pflegefamilien eine langfristig wirtschaftliche und eine der erfolgreichsten Hilfen zur Erziehung.
Dennoch zeichnet sich das Pflegekinderwesen in Deutschland durch unterschiedliche landesrechtliche Regelungen und regional große Unterschiede in seiner Fachlichkeit und praktischen Umsetzung aus.
Wenn das Pflegekinderwesen als nicht verzichtbare Hilfe zur Erziehung langfristig Bestand haben soll, sind Verbesserungen der gesetzlichen Grundlagen und der Rahmenbedingungen der Pflegekinderhilfe dringend erforderlich.
Lesen Sie weiter:

 

2017PositionspapierRunterTisch.pdf
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Runder Tisch der Pflege- und Adoptivfamilienverbände

Initiiert vom PFAD Bundesverband trafen sich am 08.06.2012 erstmals die Vertreterinnen und Vertreter der bundesweit agierenden Organisationen


- Agenda Pflegefamilien,

- BAG KiAP - Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und
  Pflegefamilien,

- BbP - Bundesverband behinderter Pflegekinder und

- PFAD Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien


in Frankfurt am Main erstmalig zu einem gemeinsamen Gespräch.

Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde Interesse an einem kontinuierlichen Austausch zu fachlichen und politischen Themen signalisiert, um gemeinsamen Interessen mehr Nachdruck zu verleihen. Es bestand Einigkeit darüber, sich künftig konstruktiv und zukunftsbezogen – wo immer ein Konsens möglich ist – gemeinsam zu den vielfältig anstehenden fachlichen und gesetzlichen Entwicklungen in der Adoptiv- und Pflegekinderhilfe zu äußern. In der Zwischenzeit haben mehrereTreffen stattgefunden.

Der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilien-verbände formuliert POSITIONSPAPIER 2017  - mit Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger

 

Betreuung von Pflegefamilien
unterscheidet sich bundesweit

Braunschweiger Zeitung 

"Betreutes Flügge werden

 Aus dem Jugendheim in
 die Welt""

 

"Pflegekinder/Adoption in Theorie und Praxis"